Sonntag, 15. November 2015

Nous sommes unis







Das Attentat auf die Menschen in Paris hat mich zutiefst erschüttert. 
Es ist ein Angriff auf unsere Demokratie, unsere Freiheit, unsere Werte.
Ein Angriff, durchgeführt von menschenverachtenden und wahnsinnigen Terroristen, die unsere Lebensart hassen und bekämpfen.

Meine Gedanken sind bei den Getöteten, deren Familien und Angehörigen und den vielen Verletzten, die hoffentlich alle genesen werden.


liberté - égalité – fraternité


Kathinka

Sonntag, 8. November 2015

Herrenhäuser Gärten - Berggarten


In meinem letzten Post hatte ich über die Sonderausstellung im hannöverschen Berggarten berichtet. Auch der Berggarten selbst ist mit seinen diversen Schauhäusern und Themengärten, wie Präriegarten, Staudengarten, Moorweiher, Paradies, Heide und weiteren einen Besuch wert.



Zunächst als Küchengarten angelegt, entwickelte er sich unter dem Einfluß von Kurfürstin Sophie, die ein starkes Interesse an exotischen Gewächsen zeigte,  zu einem botanischen Garten mit Gewächshaus. Auch südländische Pflanzen, wie Tabak und  Maulbeerbäume wurden gezogen.  Die Blätter des Maulbeerbaumes dienten den Seidenraupen der königlichen Seidenmanufaktur als Futter.


In einem der Schauhäuser befindet sich die größte Orchideensammlung Europas.  


Infos zu den weiteren Schauhäusern sind hier und zu den Themengärten sind hier zu finden. 


Am Ende der Lindenallee, von einem U-förmigen Eichenhain umgeben, steht das Mausoleum. Es wurde 1841 von König Ernst-August für seine verstorbene Gattin Friederike erbaut und befindet sich noch heute im Besitz der Welfen. 

Blick auf das Mausoleum, Grabstätte der hannöverschen Königsfamilie 
(Foto März 2015)

Leider ist es wie das gegenüberliegende Fürstenhaus nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich. Als letzte Bestattung fand 1980 die Tochter Kaiser Wilhelms II. (Viktoria Luise von Preußen) vor dem Mausoleum ihre letzte Ruhestätte. Auch  Georg I. König von Großbritannien wurde hier später beigesetzt.  


Die 300 Jahre alten Linden der Berggartenallee sollten gefällt werden.
 Doch in ihren morschen Stämmen wurde der seltene Juchtenkäfer entdeckt. 

Blick auf das im Jahr 2013 wieder aufgebaute Schloß Herrenhausen
 (Foto aus März 2015)

Es ist die wohl größte Juchtenkäferpopulation Niedersachsens. Weil der Käfer unbedingt zu schützen , die Sicherheit wegen der morschen Bäume jedoch nicht zu gewährleisten ist, mußte der gesamte Bereich für Besucher gesperrt werden
Geplant war die Umsiedlung der Käfer und eine anschließende Baumfällung und Neuanpflanzung. Da eine Umsiedlung für die kleinen Krabbler zu riskant gewesen wäre, ist jetzt stützen und stutzen die Devise: bis zum nächsten Frühjahr sollen die Linden abgestützt und zurück geschnitten sein.
Wer sich von dem abgesperrten Bereich nicht abschrecken läßt, kann den Berggarten (und die Sonderausstellung bis zum 22.11.) während der Wintersaison von 9:00 bis 16:30 Uhr besichtigen. 
  Auf dem Gelände befindet sich seit 2007 auch das Sea-Life Hannover, ein Tropenaquarium mit Gastronomie. Das Gebäude wurde im Rahmen eines  EXPO-Projekts im März 2000 ursprünglich als Regenwaldhaus errichtet. Es steht auf dem Platz des im 2. Weltkrieg zerstörten Palmenhauses. 


Viele Grüße
Eure Kathinka