Freitag, 20. März 2015

Chilianzucht - Teil II



Nachdem wir uns ein paar Tage Abwechslung in Antwerpen gegönnt haben, mußte ich gleich nach der Rückkehr mit dem Umtopfen der Chilipflänzchen beginnen. 

 
 Die Pflanzen wurden wohl nach dem Pikieren nicht tief genug von mir eingesetzt, an den Stielen haben sich kleine Wurzeln gebildet (ließ sich leider nicht besser fotografieren). 



Die torffreien Anzuchttöpfchen schimmeln bisher nicht (habe bei einigen Bloggerinnen gelesen, daß sie mit Schimmel Probleme haben).

 
Die ersten sechs kräftigen Pflanzen stehen jetzt in größeren Plastiktöpfen. Ich hoffe, die Größe ist jetzt ausreichend, ich habe nicht vor, sie in noch größere Töpfe zu setzen.  Die kleinen Töpfe waren  bereits wieder gut durchwurzelt. Unter die Pflanzerde ist eine Handvoll Hornspäne gemischt und ich  hoffe, damit nicht übertrieben zu haben…


Die Cocktailtomate ist jetzt auch ausgesät. Nachdem ich viel zu viele  Chilipflanzen gezogen habe, war ich dieses Mal schlauer und brachte nur einen Teil des Saatgutes aus. Die nicht verbrauchten Samen halten sich schließlich bis 2019, und mir bietet sich noch genügend Gelegenheit, den Mondkalender zu berücksichtigen, was mir dieses mal wieder nicht gelungen ist! Aber auch ohne Mondkalender sind die Chilis schon prächtig gewachsen, finde ich!
Die nächsten Fotos gibt's dann von der Frucht! ;o)

Bis dahin
Eure Kathinka

Donnerstag, 12. März 2015

Ich habe „Rücken“….




Sternmagnolie

So lange warte ich nun schon auf den Frühling, voller Ungeduld und freudiger Hoffnung, mich endlich bei der Gartenarbeit austoben zu können. Jede freie Minute versuche ich, das uns wohlgesonnene Wetter auszunutzen, pflanze um, schneide zurück, verschiebe Kübelpflanzen, harke Laub vom Rasen, befreie die Frostempfindlichen von Tannenzweigen…. Das hört sich zwar harmlos an, aber nach wenigen Stunden bin ich völlig erschöpft!

  
 Die Weide erhielt ihren Faconschnitt. Gerne hätte ich noch kräftiger zurückgeschnitten, das wäre allerdings wegen der relativ dicken Äste nicht ohne Säge möglich gewesen und hätte größere Wunden zur Folge gehabt. Außerdem habe ich kürzlich gelesen, daß man nicht mehr bis zum Hauptast zurückschneiden, sondern einen Stumpf stehen lassen sollte. Das belaste die Bäume weniger. Grundsätzlich sind Weiden sehr robust und ich werde mal beobachten, wie sich der Neuaustrieb so entwickelt… 

 

  Weidenruten und Efeuabschnitte; eigentlich ganz dekorativ und viel zu schade für den Wertstoffhof. Vielleicht flechte ich noch etwas aus den Ruten…

 

 Heute stand  der Teich auf meiner Liste. Das innerhalb kürzester Zeit gebildete, kräftige und undurchdringliche Wurzelwerk der Teichpflanzen forderte mich zu Höchstleistungen heraus. Aufgeben ist keine Option für mich und so zog und zergelte ich unter größtmöglicher Kraftanstrengung an diesen widerspenstigen Teichpflanzen bis ich im fünften Anlauf den ganzen Pulk über den Teichrand gehievt hatte.  Ich bin nicht einmal hineingefallen (was ich von der letzten Teichpflanzendezimierungsaktion leider nicht behaupten kann)!

 
Jetzt bin ich auf der Suche nach wenig wuchernden Teichpflanzen mit geringer Wuchshöhe, die für die Flachwasserzone geeignet sind und Teichrand und -folie verdecken. Ich fürchte, das wird nicht einfach! Könnt Ihr mir eine passende Sorte empfehlen?
Alternativ könnte ich den Teichschalenrand mit Natursteinplatten abdecken...

Bis bald
Eure Kathinka